|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
Flix lebt zurzeit in Berlin-Mitte. Im Jahr 2002 hat
er als Diplomarbeit an der Hochschule der bildenden
Künste Saarbrücken einen Comic eingereicht.
Der wurde kurz danach unter dem Titel "held"
bei Carlsen Comics veröffentlicht und gewann
mehrere Auszeichnungen.
Seitdem arbeitet er als Comiczeichner.
In den letzten Jahren sind drei Graphic Novels („held“,
„sag was“ und „mädchen“),
drei Cartoonbände („VerFLIXt!“, „Du
bist süss!“ und "Verliebt!"),
zwei Comictagebücher ("heldentage"
und "Der Swimmingpool des kleinen Mannes")
ein Erinnerungscomic ("Da war mal was..."),
ein Weihnachtsbüchlein ("Tut mir leid, aber
Weihnachten fällt aus") und eine Neuinszenierung
eines klassischen Dramas ("Faust") entstanden,
die allesamt bei CARLSEN COMICS veröffentlicht
worden sind.
„held“, "sag was", "mädchen"
und "Da war mal was..." wurden bisher in
insgesamt fünf verschiedene Sprachen übersetzt.
Spanisch, Französisch, Polnisch, Portugisisch
und Südkoreanisch.
Flix hatte nach dem Studium an seiner Hochschule
in Saarbrücken eine Dozentenstelle für Zeichnerei
inne und leitet immer wieder Comicworkshops im In-
und Ausland. Mit seinen Kollegen Ralph Ruthe und Christian
Moser bringt er regelmässig die Comiclivelese-Show
"Mädchen Monster Missgeschicke" auf
die Bühne.
Flix bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Flix
|
 |

Am 05. Oktober 2011 ist in der F.A.Z. ein
neuer Fortsetzungscomic gestartet, der den Titel
"Don Quijote" trägt.
Er hat ca. 120 Folgen und wird im Anschluss
an den Zeitungsabdruck als Buch im CARLSEN VERLAG
erscheinen. Das wird ca. im Mai 2012 sein.
|
 |
 |
 |
 |
 |
Meine Internetspaziergänge führen
mich immer wieder zu James Kochalkas American
Elf, dann weiter zu meinen Kollegen Ralph
Ruthe und Joscha
Sauer und zu Beetlebum,
Das
Leben ist kein Ponyhof und zu Hauck&Bauer.
Den Ulkbären
mag ich ebenfalls sehr gerne.
|
 |
 |
 |
 |
Meine unsortierte Top10:
"Hicksville" von Dylan Horrocks
"Blankets" von Craig Thompson
"Superparadis" von Ralf König
"Isaak, der Pirat" von Christophe
Blain
"Pinocchio" von Winshluss
"Dropsie Avenue" von Will Eisner
"Bäche und Flüsse" von
Rabaté
"Der alltägliche Kampf" von
Manu Larcenet
"Pjöngjang" von Guy Delisle
"Strandsafari" von Mawil
|
 |
 |
 |
 |
Eine Comic-Lesung funktioniert so: Ich stehe
auf der Bühne und lese die Texte aus meinen
Comicgeschichten vor. "Faust", "Da
war mal was..." oder anderes. Parallel
dazu werfe ich mittels Laptop und Beamer auf
eine Leinwand die passenden Bilder. Daraus entsteht
eine audiovisuelle Erlebnis, das mit "langsames
Kino" gar nicht schlecht beschrieben ist.
Einfach mal kommen und kucken. Macht Spaß.
Und ist nochmal was ganz anderes, als wenn man
die Geschichten selber liest.
|
 |
 |
 |
 |
Anfang der 80er Jahre gab es in den Deckeln
der Nutellagläser dreiteilige Schlumpf-Zeichenschablonen.
Das hat mich sehr begeistert.
|
 |
 |
 |
 |
Mit ca. 16 habe ich angefangen, mich ernsthaft
mit dem Medium Comic zu beschäftigen. Ich
hatte einen Freund, der in einer Comic- und
Kinderbuchhandlung eine Ausbildung gemacht hat.
Und jedes Mal, wenn ich ihn besucht habe, hat
er mir ein paar neue Hefte gezeigt, die er für
lesenswert hielt. Eines Tages hat er mir „The
Dark Knight Returns“ von Frank Miller
in die Hand gedrückt; da hat es klick!
gemacht und ich dachte: “Das will ich
auch machen!“.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nein.
„held“ nennt sich zwar ein autobiographischer
Comic, ist aber nur in der ersten Hälfte
rein autobiographisch. Die zweite Hälfte,
ab Seite 68, ist frei von der Leber weg erfunden.
Quasi mein Wunschtraum, wie mein Leben weitergehen
könnte. „sag was“ basiert auf
einem realen Erlebnis, jedoch ist die Geschichte,
wie sie dann im Buch zu lesen ist, so nie passiert.
Lea, Leif und Sophie und alle anderen auftretenden
Personen haben zwar reale Vorbilder, sind aber
in der Geschichte autarke Charaktere. Generell
kann ich sagen, dass meinen Comics zwar immer
eine reale Begebenheit zugrunde liegt, sie aber,
trotz des „echten“ Tonfalls in dem
ich sie erzähle, Fiktion sind.
|
 |
 |
 |
 |
"held" ist bereits auf Spanisch, Französisch
und Südkoreanisch erschienen. Von "sag
was" gibt es eine spanische Ausgabe. Von
"mädchen" gibt es eine polnische
Ausgabe. Und von "Da war mal was..."
eine polnische sowie eine portugisische Version.
|
 |
 |
 |
 |
Den ICOM-Independent Comicpreis 2003, den Max&MoritzPreis
2004, eine Auszeichnung beim Nachwuchswettbewerb
des Art Director’s Club Deutschland 2003
und eine Auszeichnung beim Lucky Strike Junior
Designer Award 2003 für „held“.
Beim 1. Swiss Cartoon Award 2004 gabs eine Auszeichnung
für meine „VerFLIXt!“-Cartoons.Den ersten Preis beim Stuttgart Cartoon-Award
2007. Und schliesslich für "Der Swimmingpool
des kleinen Mannes" den Münchener
Comicpreis "Peng!" als "Bester
deutscher Comic 2009".
Mehr nicht.
|
 |
 |
 |
 |
Ein roter Faber-Castell "Apollo L 0,5"-Druckbleistift,
mit dem ich seit über 15 Jahren alle meine
Skizzen und Vorzeichnungen mache.
|
 |
 |
 |
 |
Das ist ganz unterschiedlich.
Die "heldentage" sind ziemlich klein,
sie haben im Original ein Format von 8 x 11cm.
Bei "held" und "sag was"
sind die Orinalseiten 21,5 x 32,5cm groß.
"mädchen" ist auf DinA4 gezeichnet,
hat also ein Format von 21 x 29,7cm. Die Episoden
von "Da war mal was..." sind auf DinA3
entstanden (29,7 x 42cm), "Ferdinand"
hat ebenfalls diese Größe, "Faust"
habe ich auf 52 x 21,5cm angelegt und die Episoden
der Reihe "Schöne Töchter"
(aktuell im Tagesspiegel) haben ein Format von
42 x 42cm.
|
 |
 |
 |
 |
Skizzen und Entwürfe mache ich auf billigem
Druckerpapier. Reinzeichnungen meistens auf
den 190g/m² "Nostalgie"-Skizzenblöcken
von Hahnemühle. Und manchmal, wenn der
Strich rauher aussehen soll, nehme ich großformatiges
Noname-Aquarellpapier, das man bei Boesner kaufen
kann.
|
 |
 |
 |
 |
In letzter Zeit bekomme ich immer wieder Blankokarten
mit Rückumschlag zugesendet, beiliegend
die Bitte, ich möge eine kleine Zeichnung
mit Signatur anfertigen. Oft habe ich dabei
das Gefühl, es geht den Absendern nicht
um mich oder meine Arbeit, die scheinen sie
teilweise noch nicht einmal zu kennen, sondern
um das Komplettieren ihrer Sammlung. Deswegen
möchte ich diesen Bitten nicht nachkommen.
Kleine Zeichnungen und/oder eine Signatur mache
ich gerne bei meinen Signierstunden bzw. im
Anschluss an meine Lesungen. Das finde ich schöner
und persönlicher. So können wir uns
ein bisschen kennen lernen, du kannst mir sagen,
was du möchtest, wir plaudern und es wird
für beide Seiten zu einem prima Erlebnis.
|
 |
 |
 |
 |
Schon.
Ich arbeite in letzter Zeit regelmäßig
für verschiedene Zeitungen (Tagesspiegel,
F.A.Z.) und Zeitschriften (DeinSpiegel) und
wenn es meine Zeit zulässt, zeichne ich
dazu noch Plattencover, Postkarten, Iillus etc.
… Meine Hauptarbeit sind aber meine Comics
und Bücher. Deswegen muss ich die Aufträge,
die ich annehme, ziemlich genau aussuchen und
kann leider nicht alles machen..
|
 |
 |
 |
 |
Das, was jeder tut, wenn er nicht arbeitet.
Essen, trinken, lesen, schlafen und auf der
Yogamatte stehen.
|
|
 |
|
|
 |
|
|